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Die Geschichte im Zeitraffer

Die Liegenschaft am Elfenauweg 46 hat eine interessante Geschichte hinter sich. Vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 13. Jahrhunderts stand hier ein Frauenkloster. Unbekannte Umstände führten zu dessen Zerstörung. Auf den Grundmauern und Kellergewölben wurde folglich ein neues Haus erbaut, das weltlichen Zwecken diente. Noch ist unklar, in wessen Besitz es dann stand. Gerüchten zufolge sei es auch einmal eine Gastwirtschaft gewesen. Schon früh wurden eine eigene Wäscherei und Büglerei eingerichtet. Dies dank eigener Brunnadern-Wasserquelle, die in Wittigkofen entspringt und noch heute bis zum Heim sprudelt.

2001
Überführung des «Vereins Brunnadere-Huus» in die «Stiftung Brunnadere-Huus»
1997 Eröffnung des Aussenwohnheims Villa Faltenglück
1995 Eröffnung der Wohngemeinschaft Erlenhof
1989
Zwischen 1987 und 1989 wird das Heim total saniert. Während des Umbaus müssen die 12 Betreuten provisorischen Wohnsitz an der Landoltstrasse nehmen. Im renovierten Brunnadere-Huus können 1989 schliesslich doppelt so viele Personen aufgenommen werden, neu auch Männer. Mit dem Umzug werden der Gesamtbetrieb reorganisiert und zahlreiche Neuerungen eingeführt.
1985 Das Gebäude ist in so schlechtem Zustand, dass eine umfassende Renovation ansteht. Der «Verein Evangelisches Mädchenheim Brunnadern» übernimmt die Trägerschaft für den Betrieb und beschliesst, als neu konzipierter «Verein Brunnadere-Huus» ein modernes Wohnheim für geistig und leicht körperlich Behinderte zu führen.
1975
Die veraltete Wäscherei wird aufgegeben. Um die Erziehung der gefährdeten Töchter kümmert sich jetzt der Staat mit zeitgemässen Einrichtungen. Da zunehmend ein grosses Bedürfnis nach Wohnmöglichkeiten für geistig behinderte, erwachsene Frauen besteht, wird das Angebot erweitert und der Betrieb «Wohnheim Brunnadern» gegründet. Träger ist vorübergehend der «Verein Schloss Köniz und Mätteli».
1855    
«Die wohltätigen Pietisten des Magdalenenstifts gründen auf dem Areal des Brunnadernguts ein Erziehungsheim für junge Mädchen, welche verführt worden waren und so auf Abwege zu kommen drohten.» Zitat aus «100 Jahre Evangelisches Mädchenheim Brunnadern», 1954

Fortan dient es als «Rettungsanstalt für gefallene Mädchen», seit 1940 unter dem Namen «Evangelisches Mädchenheim Brunnadern».